Cotic

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Mit über 170 Wäldern und 88 öffentlichen Gärten und Parkanlagen ist Sheffield in Relation zur Einwohnerzahl die grünste Stadt Europas. Zusätzlich grenzt der Nationalpark „Peak District“ an die Stadt. Aufgrund der unzähligen Trails war es daher naheliegend, dass sich dort im Laufe der Jahre eine sehr lebendige Mountainbike-Szene entwickelt hat.

Vor der Gründung seines eigenen Business hat Cy Turner in der Schienenindustrie gearbeitet. Sein erstes Hardtail entwickelte er 2001. Damals fuhr man im Mountainbike-Worldcup Downhillrennen mit 140mm Federweg bergab und bewegte damit ein Rad mit unendlich viel Federweg. Cys erster selbst kreierter Hardtailrahmen besass auch 140mm Federweg. 

Der Bike-Journalist Brant Richards arbeitete seit 1999 als Designer für On-One und konnte dort Erfahrung mit der Produktion von Stahlrahmen in Taiwan sammeln. Über das englische Singletrack-Magazine kam Cy mit Brant in Kontakt. Brant unterstützte Cy bei der ersten Bestellung der ersten kleinen Serie von Rahmen in Asien. Das „Soul“ war geboren!

Die ersten Rahmen wurden im Bekanntenkreis mit Begeisterung aufgenommen und ihm förmlich aus den Händen gerissen. So wagte Cy den großen Schritt und gründete 2002 Cotic Bikes mit Sitz in Sheffield. Dem „Soul“ folgte einige Zeit später dann das eher bergab-orientierte Modell „BFe“. Diese beiden Modelle stellen auch heute noch die Basis der Cotic-Modellpalette dar. In vorderster Front stehend, prägten die Rahmen die Kategorie des modernen englischen Hardtails aus Stahl. Schon die ersten „Soul“-Rahmen ließ Cy aus Reynolds 853-Stahl schweißen. Dieser legendäre Stahl der englischen Firma Reynolds wird auch aktuell bei den meisten Cotic-Modellen verbaut.

Carsten ist Anfang 2008 auf die zeitlos-eleganten Rahmen mit ihren klaren Linien aufmerksam geworden und war vom ersten Augenblick an begeistert. In Deutschland war die Kategorie des langhubigen Hardtails aus Stahl noch weitestgehend unbekannt, was nicht nur an den hiesigen Trends lag. Denn Cotic wurde damals nur in kleinem Stil geführt. Und Cy war es schon immer wichtiger, in direktem Kontakt mit seinen englischen Kunden stehen zu können, als unkontrolliert zu wachsen und dabei das Wichtigste aus den Augen zu verlieren - die Runden durch den Peak District. Der erste Kontakt von Carsten zu Cy entstand 2009. Bis Carsten Eaven Cycles als Cotic-Importeur gründete, dauerte es noch ein weiteres Jahr. Für ihn stand neben den interessanten Rahmen der direkte Kontakt zum Kunden ebenso im Vordergrund, wie es bei dem englischen Gründer der Fall war.

Der entscheidende Aspekt der Unternehmensführung bei Cotic ist die Art und Weise der kontinuierlichen Weiterentwicklung der Modelle. Aktuellen Trends ist man dort keinesfalls abgeneigt. Bis zur Serienreife werden zahlreiche Prototypen gebaut, gefahren und immer wieder verändert. So wird letztlich nicht jeder Branchentrend ungefiltert dem Kunden aufgezwängt, sondern vielmehr ein ausgereiftes und qualitativ hochwertiges Produkt angeboten. Die Modelle haben generell eher lange Produktlaufzeiten, was den positiven Nebeneffekt hat, dass der Kunde nicht kurz nach dem Kauf das Gefühl bekommt, ein Auslaufmodell gekauft zu haben und nun veraltetes Material fahren zu müssen.

Als Importeur bieten wir die gesamte Modellpalette von Cotic an und haben die Rahmen meist in allen Größen und Farben auf Lager. Am liebsten fahren wir selbst das „Solaris“, das "Flare MAX" und das „BFe“. Eaven Cycles hat aber von allen Modellen mindestens in einer Größe ein aufgebautes Rad als Testbike zur Verfügung. Verabredet euch doch zu einer „echten“ Probefahrt in der Nordheide, im Harz, am Deister oder kommt zu einem unserer Cotic-Treffen, die wir zusammen mit den Cotic-Fans mehrmals im Jahr im Süden Deutschlands organisieren.